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07.02.2010 |
Mehr als zwei Drittel der Erwachsenen über 40 leidet an Parodontose (der medizinisch korrekte Ausdruck ist Parodontitis).
Ursache sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln in die Tiefe wachsen und dort den Kieferknochen schädigen.
Dies kann im gesamten Gebiss gleichzeitig erfolgen oder auch nur ein vereinzelten Stellen.

Die Folge ist, daß Zahnfleisch und Knochen abgebaut werden und die Zähne sich lockern, bis sie schließlich ausfallen.
Früher nahm man an, daß der Zahnausfall im Alter völlig normal sei.
Heute weiß man, daß die Parodontose von ganz bestimmten Bakterien ausgelöst wird.
Außerdem hat sich herausgestellt, daß ca. 30 % der Bevölkerung genetisch vorbelastet sind und ein viel höheres Risiko haben, an Parodontose zu erkranken.
Das beste Mittel gegen Parodontose ist eine gute häusliche Mundpflege gepaart mit einer regelmäßigen Individualprophylaxe (s. Prophylaxe).
Außerdem ist es heutzutage möglich das individuelle Parodontose Risiko anhand verschiedener Tests nachzuweisen:
Ein Befall mit besonders aggressiven Bakterien ist in nur wenigen Tagen mit einem einfachen Speicheltest festzustellen (Microdent Test; Fa. Hain) ebenso wie eine genetische Vorbelastung (GenoType Test, Fa. Hain).
In vielen Fällen ist auch ein Knochenaufbau mit einem Knochenersatzmaterial möglich. Hiezu wird in den Bereich, wo Knochen verlorengegangen ist, künstlicher Knochen eingebracht.

Nach einigen Monaten wird dieser dann in körpereigenen Knochen umgebaut.

Oft ist es gerade im sichtbaren Bereich zu einem unschönen Zahnfleischrückgang gekommen.
 
Auch hier kann man mit einem kleinen chirurgischen Eingriff in Kombination mit einem neuartigen Zahnfleisch- und Knochenaufbaumaterial (Emdogain (www.biora.com)) wieder optimale Verhältnisse herstellen.
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Letzte Aktualisierung ( 07.02.2010 )
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